Kolo Lwowa

“Kolo Lwowa“ (Lemberger Kreis) - ein neues Projekt am Zentrum: Round-Table-Diskussionen zur Gegenwart und Zukunft der Stadtentwicklung Lembergs


Der „Kolo“ will vor allem ein Ort der Begegnung sein, wo die diversen Milieus der Stadt in einer Atmosphäre der Offenheit und Sachlichkeit Themen diskutieren, welche Lemberg gegenwärtig bewegen. Das Zentrum fungiert dabei gewissermaßen als „neutraler“ Ort und kommt damit dem wachsenden öffentlichen Bedürfnis nach einer freien Erörterung teilweise sehr umstrittener Problemfelder urbaner Entwicklung und Zukunftsgestaltung entgegen. Über diesen Aspekt der Kommunikationsförderung hinaus erhebt das Zentrum den Anspruch, mittels einer seriösen Aufarbeitung der Sachlage die Basis für eine fundierte Diskussion zu ermöglichen. Bewusst soll dabei auch auf Erfahrungen anderer Städte inner- und außerhalb der Ukraine zurückgegriffen werden, die mit ähnlichen Fragen konfrontiert sind.

Alle zur Diskussion gestellten Themen haben einen klar definierten Bezug zum gegenwärtigen Lemberg. Dazu gehört etwa die Umwandlung und Verwertung postindustrieller „brown-sites“, die Einführung und Entwicklung neuer Transportmittel oder die Herstellung und Erhaltung öffentlicher Spielplätze in der Stadt. Jeder Anlass wird mit einer ausführlichen Präsentation der Ausgangslage eröffnet, die gewöhnlich auch einen Überblick über die Erfahrungen anderer Länder auf dem jeweiligen Gebiet einschließt. In Auszügen werden diese Informationsmaterialien sowie die Zusammenfassungen der Diskussion auf der Website des Zentrums und auf Lembergs Internetforum www.zaxid.net veröffentlicht.

Der erste Kolo war dem aus altösterreichischer Zeit stammenden Lemberger Tramdepot gewidmet, wo die Stadt vor der Herausforderung steht, den Gesichtspunkt der historischen Konservierung mit demjenigen der innovativen, zukunftsträchtigen Nutzung sinnvoll zu vereinen. Für eine ausführlichere Beschreibung der Diskussion siehe den Beitrag bei Zaxid.net (in Ukrainisch). Eine Beschreibung in Englisch finden Sie hier.

Für Fragen, Anregungen und nähere Informationen steht die Projekt-Managerin Sofia Dyak gerne zur Verfügung: s.dyak@lvivcenter.org

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